Mit einem großen Maß an Selbstständigkeit und Durchhaltevermögen

03. Oktober 2025


„Das Ziel der Erziehung muss die Heranbildung selbstständig handelnder und denkender Individuen sein, die aber im Dienste an der Gemeinschaft ihre höchste Lebensaufgabe sehen.“ – Albert Einstein

Auch in diesem Schuljahr stellte der Akademieabend im „Drehtürmodell“ einen gelungenen Abschluss der vergangenen Projekte im Rahmen der Begabtenförderung dar.

Die Vortragenden und Mitwirkenden des gelungenen Akademieabends.

Die Gruppen stellten dabei zunächst eine Leitfrage oder -these auf, die anschließend mithilfe einer stringenten Gliederung erörtert werden sollte.

Hierbei zeigten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowohl ein großes Maß an Eigen- und Selbstständigkeit als auch ein enormes Durchhaltevermögen, denn der Großteil der Recherche musste neben dem Unterricht bewältigt werden, was bei einer so langen Zeitspanne sicher nicht immer einfach gewesen ist.

Gerade dies belegt die außerordentliche Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler, sich intensiv mit ihrem Thema auseinanderzusetzen und dabei gleichzeitig autodidaktisch neue Kompetenzen zu erwerben, die ihnen im späteren Studium und/oder Berufsleben helfen werden. Die Ergebnisse stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ca. fünfzehnminütigen Vorträgen der (Schul-)Gemeinschaft vor.

Nach der Begrüßung durch Herrn Sieberg, in der er die Bedeutung und lange Tradition des nunmehr 19. Akademieabends für unsere Schule hervorhob, sowie einer kurzen Einleitung durch Herrn Zermann, führte Lisa-Marie Wolters durch das Programm.

Zunächst stellten Sophia Beck, Emma Teckert, Joah van Westen und Radin Seghatoleslam ihre Erkenntnisse und Umfrageergebnisse zum Thema „Vapes“ vor.

Im Anschluss erörterten Milena Forsting, Laura Schüring, Theresa Schulte und Hanna Wemelt die Frage, ob aktive Sterbehilfe in Deutschland zugelassen werden sollte.

„Die Kreativität in der Gesellschaft stirbt aus!“, so lautete die Leitthese von Danny Stuhler und Jano Gerling. Die beiden Schüler legten dar, dass die Kreativitätsrate tatsächlich etwas in der Gesellschaft sinkt, und stellten deshalb auch gleich Verbesserungsmöglichkeiten vor. Anschließend gab es dann eine Neuheit im Drehtürmodell.

Eine Premiere im Drehtürmodell boten Hanna Herbers, Lena Langenbrink und Junis Muci: Sie präsentierten ihre Ergebnisse zur Frage, ob das indische Kastenwesen überwunden sei, nicht als Vortrag, sondern in Form eines zuvor aufgezeichneten Videos.

Danach legte Moritz Knospe den Einfluss des Staatsapparates auf die Filmindustrie in den USA dar, indem er zeigte, wie eng die beiden genannten Akteure zusammenarbeiten.

Zum Abschluss wies Leonard Krämer auf die Gefahren von öffentlichen WLAN-Netzen hin, indem er das Publikum live in ein von ihm leicht manipuliertes WLAN -Netz einloggen ließ. Anschließend zeigte er noch, wie man sich vor den auftretenden Gefahren schützen kann.

Nach dem letzten Vortrag bedankten sich die Referentinnen und Referenten mit einem kleinen Geschenk herzlich bei Herrn Zermann, dem Organisator des Akademieabends und dem Mentor der Vortragenden.