Im Rahmen des Schulprogramms „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ haben unsere Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Georgianum und der Gesamtschule Emsland ein spannendes Projekt zum Thema Denkmalschutz ins Leben gerufen. Ziel des Projekts ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung von Denkmälern zu schärfen und den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, sich aktiv mit Geschichte vor Ort auseinanderzusetzen. Das Projekt wird als Drehtürmodell von Frau Späth, die Lehrerin an beiden Schulen ist, geleitet.
Auch der Besuch im Stadtarchiv war ein Highlight. Herr Dr. Crabus vermittelte den Schüler*innen wertvolle Einblicke in die Dokumentation und Bewahrung der Stadtgeschichte. Die Schüler*innen konnten selbst in alten Dokumenten stöbern und erfuhren, wie wichtig die Archivierung für die zukünftigen Generationen ist. Eine weitere wichtige Unterstützung erhält das Projekt durch Herrn Bollmer von der Unteren Denkmalschutzbehörde, der den Schülern das Thema Denkmalschutz näherbrachte. Er erklärte, wie wichtig es ist, historische Gebäude zu erhalten, und welche Herausforderungen dabei bestehen. Der Vortrag regte die Schülerinnen dazu an, eigene Ideen zur Vermittlung von Denkmalschutz zu entwickeln und über den Erhalt unserer Kultur nachzudenken.
Im Laufe des Projekts werden die Schülerinnen und Schüler weiterhin aktiv an Recherchen zu ihren selbstgewählten Schwerpunkten, Interviews und plastischen Darstellung arbeiten. Ziel ist es, eine Ausstellung zu entwickeln, die die Geschichte und die baulichen Besonderheiten der JVA Lingen dokumentiert und die Herausforderungen des Denkmalschutzes sichtbar macht.
Das Projekt bietet nicht nur eine hervorragende Gelegenheit, sich mit der eigenen Geschichte vor Ort auseinanderzusetzen, sondern fördert auch das Bewusstsein für die Verantwortung, die wir für unser Kulturerbe tragen.
Text und Fotos: Yasmine Späth